Sitzlift, Plattformlift oder Hublift? Die Lifttypen im Vergleich
Welcher Lift passt zu Ihrer Treppe und zu Ihrem Alltag? Die drei Bauarten mit Vor- und Nachteilen im Überblick.
Treppenlift ist nicht gleich Treppenlift. Welche Bauart sinnvoll ist, hängt davon ab, wer den Lift nutzt und wie die Treppe gebaut ist.
Sitzlift
Der Klassiker: Ein Sitz fährt auf einer Schiene entlang der Treppe. Sitzlifte eignen sich für Menschen, die noch sicher sitzen und kurze Strecken gehen können.
- Platzsparend, auch für schmale Treppen
- Für gerade und kurvige Treppen erhältlich
- Vergleichsweise günstig
Plattformlift
Auf einer ausklappbaren Plattform fahren Rollstuhl oder Rollator mit. Plattformlifte brauchen mehr Platz an Treppe und Podesten, ermöglichen aber Mobilität auch ohne Umsetzen.
- Ideal für Rollstuhlfahrer
- Häufig in Mehrfamilienhäusern und öffentlichen Gebäuden
- Höherer Platzbedarf und Preis
Hublift
Ein Hublift überwindet Höhen senkrecht, zum Beispiel am Hauseingang, an der Terrasse oder zwischen zwei Etagen ohne Treppe. Er ähnelt einem kleinen Aufzug ohne Schacht.
- Für kurze Höhen bis etwa drei Meter
- Häufig im Außenbereich
- Bauliche Voraussetzungen nötig
Welcher Lift passt?
Eine erste Orientierung gibt unser Fragebogen. Die endgültige Empfehlung sollte immer ein Fachbetrieb nach einem Termin vor Ort geben, denn Treppenbreite, Stromanschluss und Fluchtwege spielen eine große Rolle.